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Pflegeeinrichtungen

Erweiterung Haus 8 -Schwerstpflegebereich- Weitin

Heilpädagogisches Wohn- und Pflegezentrum Weitin - Erweiterung Schwerstpflegebereich

BAUORT

17033 Neubrandenburg

Hofstraße 4

Gemarkung 134118/Weitin

BAUJAHR

2012

BAUHERR

Diakoniewerk des Kirchenkreises Stargard gGmbH

BAUHERRENUNTERSCHRIFT

Töpferstraße 13

17235 Neustrelitz

LP

1-9

BV KAT.

Pflege

KAT.

Neubau

OBJEKTBESCHREIBUNG

Auf dem Gelände des Diakoniewerkes des Kirchenkreises Stargard GmbH in der    Hofstraße 4 in 17033 Neubrandenburg wurde am Standort des Hauses Nr. 8 der Bereich für die Betreuung von mehrfach schwerstbehinderten Bewohnern durch einen angegliederten Gebäudeteil erweitert.

 

Gleichzeitig wurde mit einem angedockten Nutzungsbereich diesen und anderen Bewohnern des Wohn- und Pflegezentrums die Möglichkeit geboten, trotz deren unterschiedlichen Behinderungsgraden einen strukturierten Tagesablauf zwischen Wohnabläufen und Beschäftigungen zu gewährleisten.

 

Der funktionale Verbinder (BT1) zum Bestandsgebäudeteil bietet die Voraussetzungen, die Bewohner aller Wohngruppen dieses Gebäudes im Laufe des Tagesgeschehens zu unterschiedlichen Aktivitäten miteinander örtlich zu vereinen.

 

Der nunmehr zentral gelegene Besucher- und Besprechungsraum dient der Personal- bzw. Dienstbesprechung gleichermaßen, wie dem ungestörten Treffen der Bewohner mit ihren Familienangehörigen.

Der Raum zur besonderen Verwendung findet seine Funktionen zur Unterbringung von Bewohnern bei zeitweiliger Überbelegung, Verhinderungspflege bzw. bei notwendiger „Quarantänebettung“ aufgrund von Infektionskrankheiten o. dgl. .

 

Ansonsten werden die Bewohner in vollausgestatteten Einzel- (6) bzw. Doppelzimmern (3) mit eigenem Waschplatz untergebracht, die sich um einen zentralen Wohn- und Essbereich gliedern.

Zur Pflege der zumeist schwerstbehinderten Bewohnern stehen zwei Duschbäder und ein voll ausgestattetes Pflegebad zur Verfügung. Aufgrund der mehrfachen Behinderungen ist ein normaler sowie selbständiger Toilettengang zumeist nicht möglich; bei perspektivischer Funktionsänderung beispielsweise Beherbergung und Pflege von Bewohnern mit geringerer Mobilitätseinschränkung kann der Raum–Nr. 19 durch die mit der Baumaßnahme einhergehende Installationsvorrüstung im Bedarfsfall als ein drittes Duschbad umgenutzt werden.

 

Der fensterlose Snoezelenraum wird über eine geregelte Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung mit entsprechend vorgewärmter Frischluft versorgt und dient zur Entspannung, Entkrampfung bzw. Beruhigung der Bewohner. Eine Ausstattung mit einem Wasserbett, Licht- und Sprudelsäulen werden in dem ansonsten dunkel ausgeprägten Raum für entsprechende Sinnesreize sorgen.

 

Der funktional mittig gelegene Personalbereich dient der Führung der Patientenakten (Pflegeprotokollierung) und der Aufbewahrung der entsprechenden persönlichen Medikamentenblister einzelner Bewohner bzw. anderweitiger kühl zu lagernder Pflege-produkte.

 

Die Betreuung im Gebäudeteil BT2 wird im 3-Schichtsystem gewährleistet werden, wobei jeweils 3 Betreuer in der Vormittagsschicht und Nachmittagsschicht zur Verfügung stehen werden.

 

Der Erweiterungsteil bildet mit dem Bestandsgebäude einen kleinen Innenhof der in Form eines „geschützten Gartens“ durch begrünte Zaunanlagen zum Schutz der Bewohner geschlossen werden kann.

 

Im Bereich der tagesstrukturierenden Funktionen (BT 3) befinden sich in nordöstlicher Anlehnung ein Gebäudeteil mit Materiallager, Pausen- und „Umkleide“-Bereich sowie ein Therapieraum und eine Papier- und Tonwerkstatt. Dieser Funktionsbereich deckt ebenfalls eine teilweise Betreuung von Bewohnern aus anderen Häusern dieses Zentrums ab. Aus diesem Grund wurde ein externer Zugang von außen her geschaffen.